Social Media in Österreich 2015

von artworx, Juni 2015

Social Media in Österreich

Das mit Abstand beliebteste und wichtigste soziale Online-Netzwerk in Österreich (wie auch international) bleibt auch 2015 Facebook. Neben Facebook, Instagram, Twitter und Co spielen auch andere soziale Netzwerke wie LinkedIn, tumblr Stream und Vimeo eine große Rolle und erreichen immer mehr an Bedeutung bei unseren Onlinern in Österreich.

 

Facebook

Von mehr als 8 Millionen ÖsterreicherInnen haben 3,4 Millionen ca. 40% (200 Tausend mehr als im Vorjahr) einen aktiven Facebook-Account. Von den 3,4 Millionen Facebook-User sind 3 Millionen zwischen 14 – 49 Jahre alt. Immerhin sind 170 Tausend davon über 60 Jahre. Auffällig ist, dass bereits seit Oktober 2014 der Zuwachs an neuen Facebook-Accounts stagniert.

Wer weiß, vielleicht ändert sich das mit einem neuen „Feature“ von Facebook. Ab jetzt ist auch Videotelefonie mit dem Messenger von Facebook möglich. Wir dürfen gespannt sein!
Die Top-Facebook Pages in Österreich sind internationale „Marken“:

Der letztjährige erste Platz von RedBull musste für McDonald’s Platz machen
.

1.    McDonald’s
2.    RedBull
3.    Arnold Schwarzenegger
4.    MINI Austria
5.    Microsoft Österreich

 

Twitter

Im Vergleich zum weltweit größten sozialen Netzwerk wie Facebook wirkt Twitter trotz Zuwachs von 8.873 Twitter-Accounts zum Vorjahr noch immer ziemlich klein.

Mittlerweile nutzen 125.873 ÖsterreicherInnen Twitter. Davon verfassen rund 43.000 regelmäßig sogenannte „Tweets“ und 63 Tausend davon sind regelmäßig aktiv.

Die meisten Follower hat nach wie vor der ORF-Moderator Armin Wolf. Gefolgt von derStandard.at und die Journalisten Ingrid Thurnher und Florian Klenk. Das Ranking der populärsten Twitter-Konten bleibt somit unverändert.

1.    Armin Wolf
2.    derStandard.at
3.    Ingrid Thurnher
4.    Florian Klenk
5.    Profil Online

 

Instagram

Die von Facebook um 700 Millionen Dollar gekaufte Foto- und Video-App ist in Österreich beliebter als Twitter. Bereits 620 Tausend ÖsterreicherInnen haben einen Instagram Account. Mehr als die Hälfte fällt auf die 20-29 jährigen zurück, davon überwiegt der Frauenanteil mit 52% oder 320 Tausend den Männern nur knapp.

Was war zuerst, Instagram oder der „Selfie“ Trend? Fakt ist, das Instagram definitiv kein Kanal für klassische Werbebotschaften ist. Es lässt sich aber unterstützend hervorragend einsetzen, um einem Unternehmen bzw. einer Marke „ein Gesicht zu geben“. Dieses Potenzial sehen immer mehr österreichische Unternehmen. Wachstum steigend.

 

LinkedIn

LinkedIn – der amerikanische Angreifer – ist ein soziales Netzwerk das vorrangig dazu genutzt wird, bestehende Geschäftskontakte zu pflegen und neue zu knüpfen. Das Wachstum ist enorm. Alleine im letzten Jahr verzeichnet LinkedIn einen Zuwachs von 253 Tausend ÖsterreicherInnen.

Mit 357.867 Männern oder 61% hat das männliche Geschlecht bei LinkedIn klar die Nase vorn. Die meisten sind zwischen 25-34 Jahre alt (62.729 Accounts), knapp dahinter liegt der Altersschnitt bei 35-54 Jahren (61.477 Accounts).

Das amerikanische Businessportal hat derzeit 259 Millionen Mitglieder, davon sind 683 Tausend Österreicher.
LinkedIn bietet mehr Netzwerk Flair, mehr Inhalte und damit auch mehr Dynamik mit einer klaren internationalen Ausrichtung und ist somit deutlich teurer als die regionale Konkurrenz.

 

XING

XING ist im Gegensatz zu LinkedIn das deutschsprachige Phänomen unter den Businessportalen. Über 90% der Zugriffe kommen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

XING hat derzeit 14,1 Millionen Mitglieder, davon sind 600 Tausend Österreicher.

XING ist im deutschsprachigen Raum immer noch die erste Adresse, hat aber doch Nachbesserungsbedarf bei Optik, Inhalt und Komfort. Es ist im Gegensatz zu LinkedIn viel günstiger, bietet aber weniger Optionen sein Profil selektiv zu steuern und zu verwalten.

 

YouTube

YouTube gehört Google und ist primär die größte Videohostingplattform der Welt, besitzt daneben aber auch alle typischen Social Network Funktionalitäten.

Im Vergleich zu anderen Social Media Netzwerken ist der YouTube Kanal einer der wenigen der genutzt werden kann, ohne sich zu registrieren oder einen eigenen Account anlegen zu müssen.Lediglich zum hosten von eigenen Videos bedarf es einen Account.

Mehr als 4,8 Millionen ÖsterreicherInnen nutzen mittlerweile die Videohostingplattform.

 

Vimeo

Vimeo wurde 2004 von einer Gruppe Filmemacher gegründet, die ihre kreative Arbeit aber auch private Momente aus ihrem Leben mit anderen teilen wollten. Mittlerweile haben Millionen Menschen aus der ganzen Welt Gefallen an Vimeo gefunden und jeden Tag kommen weitere hinzu.

Das Portal ermöglicht die Erstellung sogenannter persönlicher Streams, in dem Videos anderer Benutzerprofile gesammelt, kommentiert und bewertet werden können.

Der YouTube Konkurrent verfolgt jedoch ein anderes Konzept. Keine aufdringliche Werbung, wenig Trash: Die vor acht Jahren gegründete Video-Plattform Vimeo ist so etwas wie der Gegenentwurf zu YouTube.

Das New Yorker Unternehmen setzt auf Filmemacher, die ihre eigenen Clips im Netz präsentieren wollen – und will keine Fernseh-Resterampe oder Halde für spontane Handy-Homevideos sein. Vimeo soll Qualität anziehen und setzt dafür auf aktuelle Technik. Als eine der ersten Plattformen bot sie HD-Videos und einen HTML5-Player an.

Elf Millionen registrierte Nutzer weltweit zählt der Dienst, rund 70 Millionen Besucher kommen im Monat auf die Seite. Zum Vergleich: YouTube besuchen monatlich mehr als 800 Millionen einzelne Nutzer. Zahlen für Österreich sind leider nicht bekannt.

 

Google+

Die Plattform circlecount.com zeigt anschaulich, dass auch in Österreich die Social Media Plattform Google+ immer beliebter wird. Bereits über 900 Tausend ÖsterreicherInnen sind Google+ User.

Um diverse Services von Google wie z. B. von Google Maps gefunden zu werden benötigt man einen Google+ Account. Daraus folgend ist der Wachstum an Google+ Accounts stetig steigend.

Google+ eignet sich sicher nicht für jedes Unternehmen. Auch nicht jeder private User wird sich vielleicht in Google+ sofort wohlfühlen, aber wir finden es zahlt sich aus die Möglichkeiten dieses Netzwerkes zu nutzen. Wachstum steigend.

 

Pinterest

Kennen Sie den kürzesten Social Media Witz? „Kommt ein Österreicher auf ein Pinterest Board“…

Obwohl Pinterest seinen Höhenflug bereits 2013 begann und Mitte des Jahres 70 Millionen Nutzer hatte, ist das Netzwerk der virtuellen Pin(n)wände noch nicht in Europa angekommen. In Österreich dürfte die Zahl der aktiven Pinterest-Accounts nach wie vor deutlich unter einem Prozent liegen.

Als einziges Netzwerk hat Pinterest mit 80% einen ausgesprochen hohen Frauenanteil, auf den Pin(n)wänden dominieren die Themen Lifestyle, Hochzeitsplanung und Kulinarik.
Aktuelle Zahlen sind in Österreich leider noch nicht bekannt.
https://www.artworx.at/artworx-at/wp-content/uploads/2015/06/Infografik1.jpg

Quellen:
http://socialmediaradar.at/
https://linkedinsiders.wordpress.com/
http://blog.datenschmutz.net/2014-10/social-media-nutzer-zahlen-in-oesterreich-2014-von-netzen-und-deren-nutzen-fuer-unternehmen/
https://vimeo.com/about
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/video-portal-vimeo-zahlen-statt-bezahlt-werden-a-832389.html
http://www.format.at/service/karriere/business-netzwerke-so-sie-xing-linkedin-karriere-372643



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